Es gewinnt nicht, wer am schnellsten läuft. Es gewinnt das Team, das sich abspricht, sich deckt und den einen Moment nutzt, in dem alle gleichzeitig mutig sind. Taktik, Zuruf, Sprint, Jubel – und dann die Runde, in der ihr merkt, dass ihr längst nicht mehr nur wegen des Spiels da seid.
Eine Wiese, zwei Teams, ein Nachmittag ohne Bildschirm. Wir treffen uns auf der Jesuitenwiese im Prater und spielen das, was früher jeden Sommerabend gefüllt hat – nur mit mehr Ehrgeiz und besseren Geschichten danach.
Ob Capture the Flag oder Völkerball gespielt wird, entscheidet sich erst kurz vorher: Je nachdem, wie viele von euch dabei sind, geht’s ins weite Gelände oder ins enge Feld. Eines von beiden wird’s und beides tut ehrlich gesagt gleich weh am nächsten Tag.
Und das Wichtigste: Komm nicht allein. Bring deine Freunde mit, deine Geschwister, deine WG, die Kollegin, die schon dreimal gesagt hat „irgendwann komm ich mal mit". Je mehr wir sind, desto größer das Spielfeld – jede Person, die du mitbringst, macht diesen Nachmittag besser.

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Es gab diese Zeit, da war der Tag nicht in Termine geteilt, sondern in „vor dem Abendessen" und „danach". Da hat eine Wiese gereicht. Zwei Jacken als Torpfosten, ein Stück Stoff als Fahne, ein Ball, der schon dreimal geflickt war. Niemand hat gefragt, ob das sinnvoll ist. Es war einfach das Beste, was der Nachmittag zu bieten hatte.
Man hat Teams gewählt, gestritten, neu gewählt. Man hat sich Pläne zugeflüstert, die spätestens nach dreißig Sekunden zusammengebrochen sind. Man ist hingefallen, wieder aufgestanden, hat sich das Knie am Hosenbein abgewischt und weitergemacht. Und wenn es dunkel wurde, ist man mit Grasflecken und roten Wangen heimgegangen – mit dem Gefühl, dass dieser Tag zu irgendetwas gut war.
Irgendwann wurde aus dem Nachmittag ein Kalender. Aus dem Spielen ein Ausgleich, den man sich verdienen muss. Aus der Wiese ein Ort, an dem man vorbeigeht, wenn man in Eile ist.
Wir holen uns das zurück. Für einen Nachmittag. Ohne Bildschirm, ohne Leistungsdruck, ohne dass irgendjemand fragt, was du beruflich machst. Nur: Welches Team? Und: Wer holt die Fahne?
Denn manchmal braucht es kein großes Abenteuer, um etwas zu spüren. Manchmal reicht eine Wiese, eine Gruppe Menschen, die sich vorher nicht kannte – und dieser eine Sprint, bei dem dir das Herz bis zum Hals schlägt und alle brüllen.
Teamleiter
Dauergrinser
OldiebutGoldie
Sonntag, 13.09.2026, 16:00
Jesuitenwiese, 1020 Wien im Wiener Prater
Ihr erkennt uns an der Beachflag – einfach auf die Wiese zusteuern.
Kostenlos – schriftliche Anmeldung ist verpflichtend.
Ab 16 Jahren. Grundfitness reicht völlig – Ehrgeiz ist von Vorteil, aber keine Voraussetzung!
Grün: Du bist des aufrechten Ganges mächtig, hast keine Angst vor Wind und Regen, aber hast noch keine Erfahrung … macht nichts. Bei unseren Einsteiger Abenteuern bist du genau richtig. Diese sind zwar nicht leicht, aber es gibt entweder die notwendige Unterstützung oder auch die Möglichkeit an seiner Leistungsgrenze auszusteigen…
Gelb: Gute Kondition und erste Outdoor Erfahrungen sind hier vorausgesetzt. Es gibt nicht die Möglichkeit, jederzeit „auszusteigen“, insofern sollte man sich und seine Grenzen gut einschätzen können.
Rot: Neben einer guten Kondition und einer reichen Outdoor-Erfahrung, muss hier als Voraussetzung mindestens ein anderes Abenteuer mit Adventure & Faith erfolgreich gemeistert worden sein. Für besonders anspruchsvolle Expeditionen gibt es auch ein eigenes Vorbereitungswochenende, bei dem das Leitungsteam über die Teilnahme entscheidet.